Kapitel 2 ordnet das Testen in den Entwicklungslebenszyklus ein: wie Testen in sequenzielle und iterative Modelle passt, testgetriebene Ansätze wie TDD, ATDD und BDD, Shift-Left und DevOps, und dann die zwei Klassifikationen, auf die die Prüfung am meisten Wert legt — Teststufen (Komponententest, Komponentenintegrationstest, Systemtest, Systemintegrationstest, Abnahmetest) und Testarten (funktional, nicht-funktional, Black-Box, White-Box). Zum Schluss Fehlernachtest und Regressionstest sowie die Auslöser des Wartungstests.
Sechs Fragen, alle K1 und K2. Der Stoff wirkt eingängig — und genau deshalb wird hier zu schnell geantwortet.
Wo diese Punkte verloren gehen:
Teststufe vs. Testart — das am häufigsten verwechselte Paar im ganzen Lehrplan. Eine Stufe sagt, wann und gegen welches Testobjekt getestet wird; eine Art sagt, welches Qualitätsmerkmal geprüft wird. Performanztest ist eine Art und lässt sich auf jeder Stufe durchführen.
Fehlernachtest vs. Regressionstest — der Fehlernachtest prüft die Korrektur selbst, der Regressionstest, dass nichts anderes kaputtgegangen ist. Beide laufen nach einer Änderung, und die Frage setzt darauf, dass Sie nicht lesen, welcher gemeint ist.
Auslöser des Wartungstests — Änderung, Migration und Außerbetriebnahme. Die Außerbetriebnahme wird am häufigsten vergessen: archivierte Daten müssen wiederherstellbar bleiben.
Shift-Left heißt nicht „früher statt später testen“ — frühes Testen ergänzt die späteren Stufen, es ersetzt sie nicht.
Dieses Kapitel wird am stärksten abgedeckt (6 Fragen) in CTFL v4.0 — Probeprüfung 5 (Promo-Codes, Bestellablauf & Abnahmetest)